GGL-Studie enthüllt: 77 Prozent des Online-Glücksspiels laufen über lizenzierte Betreiber
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) gab im März 2026 bekannt, dass 77 Prozent der gesamten Online-Glücksspielaktivitäten in Deutschland über lizenzierte Betreiber abgewickelt werden, während 22,97 Prozent des Marktvolumens auf unregulierte Schwarzmarkt-Anbieter entfallen, und diese Zahlen stammen aus einer von der Behörde selbst in Auftrag gegebenen Marktanalyse, die aktuelle Kanalisierungsraten untersucht hat. Beobachter der Branche verfolgen diese Entwicklung genau, da sie Aufschluss über den Erfolg regulatorischer Maßnahmen gibt, und die GGL betont, dass solche Daten Grundlage für weitere Anpassungen bilden.Die zentralen Ergebnisse der Marktanalyse
Experten, die die von der GGL beauftragte Studie ausgewertet haben, heben hervor, dass der Anteil lizenzierter Aktivitäten bei 77 Prozent liegt und damit einen deutlichen Fortschritt gegenüber früheren Schätzungen markiert, während der Schwarzmarktanteil von 22,97 Prozent den verbleibenden Teil des Volumens ausmacht. Forscher nutzten dabei umfangreiche Datenquellen, um die Verteilung präzise zu ermitteln, und sie kombinierten dabei Transaktionsvolumina mit Nutzerverhalten, sodass ein klares Bild der aktuellen Marktsituation entsteht.
Die Analyse zeigt zudem, dass lizenzierte Anbieter besonders bei Sportwetten und Slots stark vertreten sind, und gleichzeitig bleibt ein signifikanter Teil der Aktivitäten außerhalb der regulierten Strukturen, was die Behörde als Herausforderung betrachtet. Behördenvertreter erklären, dass diese Zahlen den Stand nach Einführung des neuen Glücksspielstaatsvertrags widerspiegeln, und sie planen, die Entwicklungen kontinuierlich zu überwachen.
Hintergründe zur Regulierung durch die GGL
Die GGL wurde als zentrale Aufsichtsbehörde für Online-Glücksspiel in Deutschland eingerichtet, und sie erteilt Lizenzen sowie überwacht die Einhaltung von Spielerschutzvorgaben, während sie gleichzeitig gegen illegale Angebote vorgeht. In diesem Kontext dient die aktuelle Studie als wichtiger Indikator dafür, wie weit die Kanalisierung bereits fortgeschritten ist, und sie liefert konkrete Zahlen, die politische Entscheidungsträger und Marktteilnehmer gleichermaßen interessieren.
Im Mai 2026 setzen Fachleute die Auswertung der erhobenen Daten fort, um mögliche Trends abzuleiten, und sie vergleichen dabei die aktuellen 77 Prozent mit Werten aus den Vorjahren, sodass Veränderungen sichtbar werden. Die Behörde selbst verweist darauf, dass weitere Maßnahmen zur Stärkung des lizenzierten Marktes geprüft werden, und sie arbeitet mit den Bundesländern zusammen, um einheitliche Standards sicherzustellen.

Auswirkungen auf Spieler und Anbieter
Spieler profitieren von lizenzierten Angeboten durch klare Schutzmechanismen wie Einzahlungslimits und Selbstsperren, während der verbleibende Schwarzmarktanteil von 22,97 Prozent Risiken birgt, die die GGL weiter eindämmen möchte. Marktteilnehmer, die eine Lizenz besitzen, berichten von steigenden Nutzerzahlen, und sie sehen darin ein Zeichen dafür, dass das Vertrauen in regulierte Plattformen wächst.
Die Studie liefert auch Hinweise darauf, welche Spielarten besonders stark kanalisiert werden, und sie zeigt, dass Tischspiele sowie Live-Casino-Formate zunehmend über lizenzierte Wege laufen. Behördenexperten betonen, dass diese Entwicklung die Grundlage für gezielte Aufklärungskampagnen bilden kann, und sie arbeiten daran, die Sichtbarkeit legaler Angebote weiter zu erhöhen.
Zukünftige Schritte der Aufsichtsbehörde
Die GGL plant auf Basis der Studie weitere Kontrollen und gegebenenfalls Anpassungen der Lizenzvergabe, und sie kooperiert dabei mit internationalen Partnern, um grenzüberschreitende Aktivitäten besser einzudämmen. Forscher, die an der Erhebung beteiligt waren, empfehlen eine regelmäßige Aktualisierung der Daten, sodass Entwicklungen frühzeitig erkannt werden können.
Conclusion
Zusammengefasst liefert die von der GGL in Auftrag gegebene Analyse klare Zahlen zur Verteilung des Online-Glücksspielmarktes, mit 77 Prozent bei lizenzierten Betreibern und 22,97 Prozent im Schwarzmarkt, und diese Ergebnisse dienen als Orientierung für alle Beteiligten im deutschen Glücksspielsektor. Die Behörde setzt ihre Überwachung fort, und Marktteilnehmer passen sich den regulatorischen Rahmenbedingungen an, während die Entwicklungen im Mai 2026 weiter beobachtet werden.